Frankreich 2018

Konzertreise des HKO nach Frankreich

Vom 03. auf den 04. August war die Nacht, in der wir von Lübeck nach Breisach gefahren sind. Damit begann die Konzertreise 2018 nach Frankreich. Es war eine echt anstrengende Fahrt, bei der man nicht wirklich viel Schlaf gefunden hat. Manche haben gar nicht, andere wiederum ein wenig geschlafen. Dieser Schlafmangel hat an vielen Orchestermitgliedern gezerrt… Der nächste Tag bestand aus ganz vielen Proben. Es fühlte sich für mich ein wenig an, wie eine Schulfahrt mit dem Orchester, die wir jedes Jahr haben um neue Stücke zu üben und voran zu kommen.

Doch am zweiten Tag in Breisach hat sich mein Gefühl geändert, da wir das erste Konzert hatten. Es fand in einer Kirche statt. Diese war echt schön, obwohl sie in einem recht modernen Stil gebaut wurde. Als das Konzert anfing, begrüßte uns der Vorsitzende des örtlichen Musikvereins und ich war stolz, hier in diesem Orchester sitzen und spielen zu dürfen. Als die ersten Töne des ersten Stückes erklangen, war ich in einer anderen Welt. In der Welt des HKOs. Als das Konzert zu Ende ging, war ich etwas traurig, da es mir so viel Spaß gemacht hat zu spielen. Aber ich war auch glücklich, dass ich die warmen, langen Klamotten ausziehen konnte. Es war echt warm. Als wir zurück waren hatten wir Freizeit. Wir konnten Volleyball spielen, Baden gehen und einfach nur entspannen. Ein sehr gelungener Abend!

Am dritten Tag ging es nach Colmar. Eine sehr kurze Fahrt, obwohl wir von Deutschland nach Frankreich gefahren sind. Nach der Ankunft haben wir uns die Umgebung angeschaut und sind dabei ins Freibad gegangen. Es war echt entspannend. Später ging es zum Supermarkt und wir haben uns Essen und Trinken gekauft, da wir uns größtenteils selbstversorgt haben. Danach ging es noch zum Abendessen. Eine kleine aber feine Portion. Nach dem Abendessen sind wir noch ein wenig spazieren gegangen und haben in Jens 18. Geburtstag reingefeiert. Es war wirklich schön!

Am nächsten Tag konnten wir uns alle über manche Qual freuen, die wir Jens bereitet haben. Erinnert euch an die Aufgaben. :)

Wie bei sechs Konzerten zu erwarten war, hatten wir an diesem Tag ebenfalls eins. Dies fand in einer Kapelle des Krankenhauses Colmars statt. Es lief alles wie geschmiert.

Der 08. August war anstrengend. Wir mussten relativ früh los, weil wir ein Konzert am Vormittag in einem Weinkeller hatten. Es war eine sehr ausgelassene Atmosphäre in vielerlei Hinsicht. Nach einer Stärkung sind wir durch die Weinberge wandern gegangen. Als wir am Ende in einem anderen Dorf ankamen war es Zeit für das Abendbrot – hieß Flammenkuchen für alle!

Die nächsten Tage gingen rasch vorbei. Am letzten Tag in Colmar haben wir geprobt und hatten Freizeit. Was eine willkommene Abwechslung gegenüber den stressigen Tagen war. Eingeläutet wurde der freie Nachmittag mit einem sehr umfangreichen Picknick.

Am nächsten Tag ging es nach Paris! Die Freude war enorm. Die Architektur ist einfach nur unglaublich. In Colmar war sie schon schön, aber Paris übertrifft dies um Längen. Aber man muss auch festhalten, dass die Leute in Paris sehr zuvorkommend sind und dir sehr viel Aufmerksamkeit schenken. Egal, welches Ziel sie erreichen wollen. :)

In Paris zogen wir ein stricktes Programm durch, da wir zwei Konzerte mit Sightseeing verbinden mussten. Wir haben den Eifelturm, den Arc de Triomphe, die Kirche Sacré Coeur und den Louvre gesehen. Für uns war es möglich den Louvre zusehen, da wir ein Konzert direkt nebenan in einer Kirche hatten. Und wir sind natürlich in der Kirche Notre Dame gewesen!

Wir haben in Paris ebenfalls in einen Geburtstag hineingefeiert und zwar in Emils 19. Geburtstag.

Das zweite Konzert in Paris und unser Abschlusskonzert fand in einem Kloster statt. Dieses war beindruckend. Es war ein sehr schöner Abschluss.

Am nächsten Tag sollte es schon wieder nach Hause gehen. Wie schade, jetzt hatte man gerade auch die letzten ein bisschen besser kennen gelernt. Und nun sollte es schon vorbei sein.

Dafür war die Rückfahrt ausgelassen und sie verlief ohne Zwischenfälle. Als wir in Lübeck ankamen, wurde sich ausgiebig verabschiedet und alle gingen bzw. fuhren nach Hause.

Alyssa Sülzle